De Drom


„Jung’, mak un spaud’ Di mit den Reister!“

Seggt Jochen Smidt, de Schaustermeister’ –

Je, heit hei Smidt? Den Nam heww ‘ck schir vergeten.

„Kumm, Slüngel, kumm! Sallst Frühstück eten.“

De Jung’, dei kau’t so hoch un sinnt un sitt.

„Wat fehlt Di, Jung’?“ fröögt Meister Smidt,

„Wat is ‘e los? Wat is intwei?

Hüt rögst Di nich un sünsten frettst för drei?“

„Je“, seggt de Jung, „je, mögen Sei’t ok hür’n?

Mi hett wat drömt, un doran denk ick ümmer.“

„En richt’gen Drom,“ seggt Smidt, „den’n hür ick girn!“

Un dreiht den Hüker nah den Jung’n herümmer.

„Na“, seggt de Jung’, „denn hür’n S’ mal blot dat Stück:

Mi was dat so: so as wi Sei un so as ick,

Wi seten Beid’ ein Jeder in ‘ne Tunn,

Von dei de ein dicht bi de anner stunn.

Jung’, frögen Sei, wat is in Din?

In min, säd’ ick, is nicks, as luter Theer.

Un wat, frög ick, is denn in Ehr?

Dunn säden Sei: In min deiht Honnig sin;

Un steken Ehren Kopp herut,

Dei sach ok ganz vull Honnig ut.“ –

„Dat gnad’ di Gott!“ lacht Schauster Smidt,

„Dat ick jüst in den Honnig sit,

Haddst Du blot drömt, ick set in Theer,

Denn halt ick mi den Spannreim her

Un garwte Di dat Ledder af!“

„Je“, seggt de Jung’, un makt sick up den Draf,

„Min Drom, dei is man noch nich ut, –

Wi stegen ut de Tunn herut

Un lickten Ein den Annern af.“

Kultur um Mensch zu sein.

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Spenden bitte auf das Konto des Vereins "de DROM e.V.": OstseeSparkasse Rostock, IBAN: DE61 1305 0000 0201 0225 40, BIC: NOLADE21ROS

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.

Friedrich von Schiller (1759-1805)

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Wir l(i)eben Träume.

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Nordische Kunstakademie

Wir leben in einer Welt, in der Vernunft, Werte der Aufklärung und der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr selbstverständlich sind. Daher sind Kultur und Bildung wesentliche Elemente unseres demokratischen Gefüges. Sie befördern Lebensqualität, sie stiften Identität, sie unterstützen Integration und sie dienen dem demokratischen Miteinander.


Für die wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivität der länd- lichen Region sind kulturelle Angebote unverzichtbar; ein gutes kulturelles Klima zieht nachweislich die Wirtschaft an.

Mecklenburg-Vorpommern leidet unter dem demographischen Wandel.

Es ist "das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland. Fast 200.000 Menschen haben seit 1990 das Land zwischen Elbe und Ostsee verlassen, darunter zahlreiche junge Fach- und Führungskräfte. Doch viele der Abwanderer wären lieber ge- blieben oder kämen gern zurück – sähen sie eine berufliche Perspektive im Land." Quelle: www.mecklenburg-vorpommern, 2008


2008 entwickelte Hubertus Wunschik die Idee, eine freie Kunstakademie für das Land Mecklenburg-Vorpommern auf- zubauen, um junge Kreative in der Region zu halten und andere zu ermuntern, hierher zu kommen.

In der Folge gründete sich im Frühjahr 2010 die gemein- nützige Gesellschaft "de DROM e.V.“ (niederdeutsch "der Traum") mit dem Ziel, Kultur, Bildung und Gemeinwesen in Mecklenburg-Vorpommern zu fördern.

Dank der großzügigen Unterstützung durch den Berliner Mäzen Dr. Karl Kauermann, des Engagements institutioneller und privater Förderer und Dank des ehrenamtlichen Einsatzes seiner Mitglieder konnte der Verein im ehemaligen Bahnhofs- empfangsgebäude von Kröpelin elf Jahre lang zahlreiche soziokulturelle Projekte und Veranstaltungen verwirklichen.


2022 wird "de DROM e.V." seinen Sitz in Tribsees nehmen:

Die l(i)ebenswerte Kleinstadt nahe der Ostsee ist eingebettet in die reizvolle Landschaft des Grenztalmoores zwischen Recknitz und Trebel.

Bürgermeister und Stadtvertretung bereiten hier den Weg, dass sich in den Bereichen von Kultur und StartUp ein viel- fältiges Potenzial zur Umsetzung kreativer und innovativer Ideen entwickeln kann.

Von hier aus – und im internationalen Austausch stehend – will die gemeinnützige Gesellschaft „de DROM e.V.“ die lokale und überregionale Kultur-, Bildungs- und Gemeinwesenarbeit nachhaltig mitgestalten.