De Drom


„Jung’, mak un spaud’ Di mit den Reister!“

Seggt Jochen Smidt, de Schaustermeister’ –

Je, heit hei Smidt? Den Nam heww ‘ck schir vergeten.

„Kumm, Slüngel, kumm! Sallst Frühstück eten.“

De Jung’, dei kau’t so hoch un sinnt un sitt.

„Wat fehlt Di, Jung’?“ fröögt Meister Smidt,

„Wat is ‘e los? Wat is intwei?

Hüt rögst Di nich un sünsten frettst för drei?“

„Je“, seggt de Jung, „je, mögen Sei’t ok hür’n?

Mi hett wat drömt, un doran denk ick ümmer.“

„En richt’gen Drom,“ seggt Smidt, „den’n hür ick girn!“

Un dreiht den Hüker nah den Jung’n herümmer.

„Na“, seggt de Jung’, „denn hür’n S’ mal blot dat Stück:

Mi was dat so: so as wi Sei un so as ick,

Wi seten Beid’ ein Jeder in ‘ne Tunn,

Von dei de ein dicht bi de anner stunn.

Jung’, frögen Sei, wat is in Din?

In min, säd’ ick, is nicks, as luter Theer.

Un wat, frög ick, is denn in Ehr?

Dunn säden Sei: In min deiht Honnig sin;

Un steken Ehren Kopp herut,

Dei sach ok ganz vull Honnig ut.“ –

„Dat gnad’ di Gott!“ lacht Schauster Smidt,

„Dat ick jüst in den Honnig sit,

Haddst Du blot drömt, ick set in Theer,

Denn halt ick mi den Spannreim her

Un garwte Di dat Ledder af!“

„Je“, seggt de Jung’, un makt sick up den Draf,

„Min Drom, dei is man noch nich ut, –

Wi stegen ut de Tunn herut

Un lickten Ein den Annern af.“

Kultur um Mensch zu sein.

Wir l(i)eben Träume.

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Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.

Friedrich Schiller

Wir leben in einer Welt, in der Vernunft, Werte der Aufklärung und der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr selbstverständlich sind. Daher sind Kultur und Bildung wesentliche Elemente unseres demokratischen Gefüges. Sie befördern Lebensqualität, sie stiften Identität, sie unterstützen Integration und sie dienen dem demokratischen Miteinander.

Für die wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivität der ländlichen Region sind kulturelle Angebote unverzichtbar; ein gutes kulturelles Klima zieht nachweislich die Wirtschaft an.

Mecklenburg-Vorpommern leidet unter dem demographischen Wandel. Es ist "das am dünnsten besiedelte deutsche Bundesland. Fast 200.000 Menschen haben seit 1990 das Land zwischen Elbe und Ostsee verlassen, darunter zahlreiche junge Fach- und Führungskräfte. Doch viele der Abwanderer wären lieber  geblieben oder kämen gern zurück – sähen sie eine berufliche Perspektive im Land." Quelle: www.mecklenburg-vorpommern, 2008


2008 entwickelte der gerade gewählte Bürgermeister der Stadt Kröpelin, Hubertus Wunschik, die Idee, ein Kulturzentrum für ein breites Publikum für die Region nahe der Ostsee zwischen Wismar und Rostock aufzubauen sowie eine Kunstakademie für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren, um junge Kreative in der Region zu halten und andere zu ermuntern, hierher zu kommen.

Im Frühjahr 2010 gründete sich die gemeinnützige Gesellschaft "de DROM e.V." (niederdeutsch "der Traum") mit dem Ziel, Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Region Rostock zu fördern.

Dank der großzügigen Unterstützung durch den Berliner Mäzen Dr. Karl Kauermann, dem Engagement institutioneller und privater Förderer und Dank des ehrenamtlichen [sic!] Einsatzes seiner Mitglieder wurde zunächst das ehemalige Bahnhofs- empfangsgebäude in Kröpelin ein – im internationalen Austausch stehendes – kreatives Zentrum für Kunst, Musik, Literatur, Theater und Politische Bildung.


Der Verein "de DROM e.V." wird 2022 seinen Sitz in der Stadt Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) nehmen und helfen, mit freien und institutionellen Trägern ein übergreifendes Konzept für Sozial- und Kulturarbeit im Landkreis und im Land Mecklenburg-Vorpommern zu erarbeiten.

Schwerpunkte der Arbeit bilden weiterhin die Wechselaus- stellungen internationaler zeitgenössischer Kunst in der --> "de DROM galerie" und der Aufbau einer Kunstsammlung aus Nach- lässen und Schenkungen. Ein freies Studium der Bildenden Künste in Mecklenburg-Vorpommern soll der angestrebte Auf- bau der --> "Nordischen Kunstakademie" (unter der Schirm- herrschaft des Künstlers Prof. Günther Uecker) ermöglichen.