De Drom


„Jung’, mak un spaud’ Di mit den Reister!“

Seggt Jochen Smidt, de Schaustermeister’ –

Je, heit hei Smidt? Den Nam heww ‘ck schir vergeten.

„Kumm, Slüngel, kumm! Sallst Frühstück eten.“

De Jung’, dei kau’t so hoch un sinnt un sitt.

„Wat fehlt Di, Jung’?“ fröögt Meister Smidt,

„Wat is ‘e los? Wat is intwei?

Hüt rögst Di nich un sünsten frettst för drei?“

„Je“, seggt de Jung, „je, mögen Sei’t ok hür’n?

Mi hett wat drömt, un doran denk ick ümmer.“

„En richt’gen Drom,“ seggt Smidt, „den’n hür ick girn!“

Un dreiht den Hüker nah den Jung’n herümmer.

„Na“, seggt de Jung’, „denn hür’n S’ mal blot dat Stück:

Mi was dat so: so as wi Sei un so as ick,

Wi seten Beid’ ein Jeder in ‘ne Tunn,

Von dei de ein dicht bi de anner stunn.

Jung’, frögen Sei, wat is in Din?

In min, säd’ ick, is nicks, as luter Theer.

Un wat, frög ick, is denn in Ehr?

Dunn säden Sei: In min deiht Honnig sin;

Un steken Ehren Kopp herut,

Dei sach ok ganz vull Honnig ut.“ –

„Dat gnad’ di Gott!“ lacht Schauster Smidt,

„Dat ick jüst in den Honnig sit,

Haddst Du blot drömt, ick set in Theer,

Denn halt ick mi den Spannreim her

Un garwte Di dat Ledder af!“

„Je“, seggt de Jung’, un makt sick up den Draf,

„Min Drom, dei is man noch nich ut, –

Wi stegen ut de Tunn herut

Un lickten Ein den Annern af.“

Mecklenburg-Vorpommern leidet unter dem demographischen Wandel. Es ist "das am dünnsten besiedelte deutsche Bundes- land. Fast 200.000 Menschen haben seit 1990 das Land zwischen Elbe und Ostsee verlassen, darunter zahlreiche junge Fach- und Führungskräfte. Doch viele der Abwanderer wären lieber geblieben oder kämen gern zurück – sähen sie eine berufliche Perspektive im Land."     

Quelle: www.mecklenburg-vorpommern, 2008


Wir leben in einer Welt, in der Vernunft, Werte der Aufklärung und der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr selbstverständlich sind. Daher sind Kultur und Bildung wesentliche Elemente unseres demokratischen Gefüges. Sie befördern Lebensqualität, sie stiften Identität, sie unterstützen Integration und sie dienen dem demokratischen Miteinander. Für die wirtschaftliche Ent- wicklung und Attraktivität der ländlichen Region sind kulturelle Angebote unverzichtbar; ein gutes kulturelles Klima zieht nach- weislich die Wirtschaft an.


2008 entwickelte der gerade gewählte Bürgermeister der Stadt Kröpelin, Hubertus Wunschik, die Idee, ein Kulturzentrum für ein breites Publikum für die Region nahe der Ostsee zwischen Wismar und Rostock aufzubauen sowie eine Kunstakademie für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren, um junge Kreative in der Region zu halten und andere zu ermuntern, hierher zu kommen.


Im Frühjahr 2010 gründete sich die gemeinnützige Gesellschaft "de DROM e.V." (niederdeutsch "der Traum") mit dem Ziel, Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Region Rostock zu fördern:

Die denkmalgeschützten ehemaligen Bahnhofsempfangs-

gebäude von Kröpelin und Neubukow werden mit kulturellem Leben erfüllt. Die Quartiere liegen 8 Kilometer voneinander entfernt und sind Haltepunkte an der 83,4 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Wismar, Rostock und Tessin.



Das Quartier Kröpelin ist kreatives Zentrum für Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater, Kino und Politische Bildung.


Die "de DROM galerie" präsentiert in Wechselausstellungen internationale zeitgenössische Kunst.


Hier ist die "Nordische Kunstakademie" beheimatet, die ein freies Studium der Bildenden Künste ermöglicht. Als Ort der "Free International Art Academy" steht sie unter der Schirm- herrschaft des weltbekannten Künstlers Prof. Günther Uecker.


Aus Nachlässen und Schenkungen wird eine Kunstsammlung aufgebaut.


Der Bereich der ehemaligen Bahnhofsgaststätte wird neu gestaltet; nach Fertigstellung stehen Künstlern aus der inter- nationalen Kulturszene drei Gast-Ateliers im Rahmen einer "Artist in Residence"-Förderung zur Verfügung.



Das Quartier Neubukow wird ebenfalls soziokulturell genutzt werden. Im ehemaligen Bahnhofsempfangsgebäude entstehen u.a. ein Co-Working-Space, Wohn-Ateliers und eine von „de DROM e.V.” betriebene Stätte öffentlichen Begegnens.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form gewählt, doch beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit." (Friedrich Schiller)

Kultur um Mensch zu sein.

Wir l(i)eben Träume.

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