quartier Kröpelin

quartier Neubukow

Im Frühjahr 2010 gründete sich die Gesellschaft "de DROM e.V." (niederdeutsch “der Traum”) mit dem Ziel, Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Regiopole Rostock zu fördern. ---> Satzung


Der Berliner Mäzen Dr. Karl Kauermann erwarb 2010 das denk- malgeschützte ehemalige Bahnhofsgebäude von Kröpelin und stellte es "de DROM" zur Verfügung.

Mit Förderung durch den Düsseldorfer Mäzen Karlheinz Moosecker und die OstseeSparkasse Rostock ersteigerte der Verein "de DROM" 2016 das ehemalige Bahnhofsgebäude von Neubukow.

Die konvertierten Häuser in Kröpelin und Neubukow liegen 8 km voneinander entfernt und sind Haltepunkte an der 83,4 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Rostock, Wismar und Tessin.


Das Quartier Kröpelin ist Ort für Kunst, Musik, Literatur, Theater und soziokulturelle Veranstaltungen.

Atelierstipenidiaten und Gastkünstlern werden hier zukünftig temporär jeweils zwei großzügige Wohn-Ateliers zur Verfügung stehen.

Das ehemalige Vorstandsbüro des Vereins hat die regionale junge Musikszene zu einem Proberaum umfunktioniert.

In der de DROM galerie wird in Wechselausstellungen Internatio- nale Zeitgenössische Kunst präsentiert.


Im Quartier Neubukow entsteht das Zentrum der Nordischen Kunstakademie mit Lehrräumen, Ateliers und Unterkünften für die Studierenden.

Schirmherr und Förderer der Nordischen Kunstakademie ist der weltweit bekannte Künstler Prof. Günther Uecker.

(placeholder)

Mecklenburg-Vorpommern leidet unter dem demographischen Wandel. Es ist „das am dünnsten besiedelte deutsche Bundes- land. Fast 200.000 Menschen haben seit 1990 das Land zwischen Elbe und Ostsee verlassen, darunter zahlreiche junge Fach- und Führungskräfte. Doch viele der Abwanderer wären lieber geblieben oder kämen gern zurück – sähen sie eine berufliche Perspektive im Land.” www.mecklenburg-vorpommern.de


Wir leben in einer Welt, in der Vernunft, Werte der Aufklärung und der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr selbstverständlich sind. Kultur und Bildung sind daher unverzichtbare Elemente unseres demokratischen Gefüges. Sie befördern die Lebensqualität, sie stiften Identität, sie unterstützen Integration und sie befördern das demokratische Miteinander.

Auf- und Ausbau kultureller Angebote sind wesentlich für die zukünftige Attraktivität und wirtschaftliche Entwicklung auch der ländlichen Region. Ein gutes kulturelles Klima zieht nachweislich Wirtschaft an.

2008 entwickelte der gerade gewählte Bürgermeister der Stadt Kröpelin, Hubertus Wunschik, die Idee, ein Kulturzentrum für ein breites Publikum für die Region nahe der Ostsee zwischen Wismar und Rostock aufzubauen sowie eine Kunstakademie für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren, mit dem Ziel junge Kreative in der Region zu halten und andere zu ermun- tern hierher zu kommen. Da die Kommunen auf Grund der desolaten Finanzausstattung bei den so genannten freiwilligen Leistungen, zu denen Leistungen für Kultur und Gemeinwesen gehören, jedoch zuerst sparen müssen, war nicht zuletzt bürgerschaftliches Engagement gefordert: