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De Drom


„Jung’, mak un spaud’ Di mit den Reister!“

Seggt Jochen Smidt, de Schaustermeister’ –

Je, heit hei Smidt? Den Nam heww ‘ck schir vergeten.

„Kumm, Slüngel, kumm! Sallst Frühstück eten.“

De Jung’, dei kau’t so hoch un sinnt un sitt.

„Wat fehlt Di, Jung’?“ fröögt Meister Smidt,

„Wat is ‘e los? Wat is intwei?

Hüt rögst Di nich un sünsten frettst för drei?“

„Je“, seggt de Jung, „je, mögen Sei’t ok hür’n?

Mi hett wat drömt, un doran denk ick ümmer.“

„En richt’gen Drom,“ seggt Smidt, „den’n hür ick girn!“

Un dreiht den Hüker nah den Jung’n herümmer.

„Na“, seggt de Jung’, „denn hür’n S’ mal blot dat Stück:

Mi was dat so: so as wi Sei un so as ick,

Wi seten Beid’ ein Jeder in ‘ne Tunn,

Von dei de ein dicht bi de anner stunn.

Jung’, frögen Sei, wat is in Din?

In min, säd’ ick, is nicks, as luter Theer.

Un wat, frög ick, is denn in Ehr?

Dunn säden Sei: In min deiht Honnig sin;

Un steken Ehren Kopp herut,

Dei sach ok ganz vull Honnig ut.“ –

„Dat gnad’ di Gott!“ lacht Schauster Smidt,

„Dat ick jüst in den Honnig sit,

Haddst Du blot drömt, ick set in Theer,

Denn halt ick mi den Spannreim her

Un garwte Di dat Ledder af!“

„Je“, seggt de Jung’, un makt sick up den Draf,

„Min Drom, dei is man noch nich ut, –

Wi stegen ut de Tunn herut

Un lickten Ein den Annern af.“

Kultur um Mensch zu sein.


Wir leben in einer Welt, in der Vernunft, Werte der Aufklärung und der Rechtsstaatlichkeit nicht mehr selbstverständlich sind.

Daher sind Kultur und Bildung unverzichtbare Elemente unseres demokratischen Gefüges. Sie befördern Lebensqualität, sie stiften Identität, sie unterstützen Integration und sie befördern das demokratische Miteinander. Andererseits sind Auf- und Ausbau kultureller Angebote wesentlich für die Attraktivität und wirt- schaftliche Entwicklung auch der ländlichen Region. Ein gutes kulturelles Klima zieht bekanntermaßen die Wirtschaft an.


2008 entwickelte der gerade gewählte Bürgermeister der Stadt Kröpelin, Hubertus Wunschik, die Idee, ein Kulturzentrum für ein breites Publikum für die Region nahe der Ostsee zwischen Wismar und Rostock aufzubauen sowie eine Kunstakademie für das Land Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren, mit dem Ziel junge Kreative in der Region zu halten und andere zu ermuntern hierher zu kommen.

Da die Kommunen auf Grund der desolaten Finanzausstattung bei den so genannten freiwilligen Leistungen, zu denen solche für Kultur gehören, jedoch zuerst sparen, ist unabhängiges und freies bürgerschaftliches Engagement gefordert,– ohne jedoch die Politik aus ihrer originären Verantwortung zu nehmen.


Im Frühjahr 2010 gründete sich die gemeinnützige Gesellschaft "de DROM e.V." (niederdeutsch “der Traum”) mit dem Ziel, Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Region Rostock zu fördern.

Quelle: www.mecklenburg-vorpommern.de, 2008

Wir lieben Träume.


In einem soziokulturellen Netzwerk entwirft und entwickelt der Verein Ideen und Konzepte für ein nachhaltiges Gemeinwohl.


Der Berliner Mäzen Dr. Karl Kauermann erwarb 2010 das denk- malgeschützte ehemalige Kröpeliner Bahnhofsempfangsgebäude und stellte es generös für die Vereinszwecke zur Verfügung.

2016 ersteigerte der Verein mit Förderung durch den Düsseldorfer Mäzen Karlheinz Moosecker und die OstseeSparkasse Rostock das ebenfalls unter Denkmalschutz stehende ehemalige Bahnhofs- empfangsgebäude von Neubukow.


Die beiden "de DROM"-Quartiere Kröpelin und Neubukow liegen

8 Kilometer voneinander entfernt und sind Haltepunkte an der 83,4 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Wismar, Rostock und Tessin.



Quartier Kröpelin.

Im Quartier Kröpelin werden vielfältige Aktivitäten in den Berei- chen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Politische Bildung durchgeführt.

Die --> "de DROM galerie" präsentiert in Wechselausstellungen internationale zeitgenössische Kunst.

Aus Nachlässen, Schenkungen und Leihgaben wird eine Kunst- sammlung aufgebaut.

Nach dem Umbau der ehemaligen Bahnhofsgaststätte werden Bildenden Künstlern, Autoren und Musikern aus der nationalen und internationalen Kulturszene temporär zwei Gastateliers im Rahmen eines jurierten "Artist in Residence"-Programms zur Verfügung stehen.

Die lokale junge Musikszene hat einen Proberaum im Haus.



Quartier Neubukow.

Unter der Schirmherrschaft des weltweit bekannten Künstlers Prof. Günther Uecker wird im ehemaligen Bahnhofsempfangs- gebäude von Neubukow das Zentrum der  --> “Nordischen Kunst- akademie" mit Lehrräumen, Ateliers und Unterkünften entstehen.